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Afrikanische Kultur, Feste, essen usw.

Kulturell entwickelte sich der afrikanische Kontinent sehr unterschiedlich. Deshalb wird Afrika in zwei Kulturräume geteilt. Der nördliche Teil gehört zum Orient, am südlichen Rand der Sahara beginnt Schwarzafrika. Die Nordafrikaner werden zur arabischen Herkunft gerechnet. Sie haben eine hellere Hautfarbe. Vorherrschende Religion ist der Islam. In Schwarzafrika sind die Menschen dunkelhäutig und es gibt eine große Vielzahl von Stämmen und Religionen. Auch das Christentum ist weit verbreitet. Bei einer Reise nach Nordafrika sollte man darauf achten, dass die Kleidung nicht zu freizügig ist, besonders in ländlichen Gegenden wird auf die Einhaltung islamischer Bekleidungsvorschriften Wert gelegt.

 

Kulturelle Vielfalt in Schwarzafrika

In den Staaten südlich der Sahara werden zwischen 1200 und 2000 verschiedene Sprachen gesprochen. Allein in Nigeria gibt es mehr als 400. Für alle Afrikaner ist es deshalb selbstverständlich, mehrere Sprachen zu beherrschen. So unterschiedlich wie die Sprachen sind die Riten, Bräuche, Religionen und Feste der verschiedenen Völker. Manche beten als Christen zu Gott, andere verehren Ahnen durch Opferrituale und Tänze. Anhänger von Naturreligionen glauben, dass in Bergen, Gewässern und Pflanzen Götter beheimatet sind. Für die Massai ist ein aktiver Vulkan Sitz ihres Gottes Engai.

Der Tanz spielt im Leben aller Afrikaner eine wichtige Rolle. Zu allen traditionellen Festen, wie dem Fest der Pubertät, Taufe, Hochzeit, Geburtstag und Beerdigung, wird mit Trommeln Musik gemacht und es wird getanzt.

 

Kulinarische Vielfalt

So unterschiedlich wie die Kultur, so ist auch das Essen in Afrika. In Nordafrika machen sich der arabische, mediterrane und sogar der europäische Einfluss bei den landestypischen Speisen bemerkbar. Sehr beliebt ist Couscous, eine Beilage aus poliertem Weizen, die mit Sauce, Gemüse und Fleisch ergänzt wird. Als Getränk wird meist Pfefferminztee serviert, sehr süße Backwaren sind beliebt. Im östlichen Afrika wird hauptsächlich Fleisch gegessen. Matoke, eine Mischung aus Getreide, Kräuter und Gewürze ist sehr beliebt. Kokosnussmilch wird bei vielen Speisen als Würzmittel eingesetzt. Oft werden Samosas gegessen, gefüllte Teigtaschen.

Im südlichen Afrika ist die Küche geprägt durch niederländischen, britischen und portugisischen Einfluss. Grundnahrungsmittel ist ein Getreidebrei mit verschiedenen Soßen. Gern wird Bobotie, eine Fleischpastete gegessen. In Westafrika gilt als Grundnahrungsmittel Reis. Kochbananen, Meeresfrüchte und Fisch stehen ebenfalls oft auf dem Speiseplan.

Wissenswertes